Achim Hodde, Essen, Banjo-Talks

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Achim Hodde Statement. Wenn dich das Banjo-Fieber erst so richtig gepackt hat, lässt es dich nie wieder los, sagte ein guter Freund aus Tucson, Arizona, vor knapp 20 Jahren zu mir. Na ja, wie die Amerikaner halt so sind, dachte ich. Viele Jahre später weiß ich nun, dass er recht hatte. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht eins meiner Five-String_Openback-Banjos hervorkrame und darauf siele.Wobei ich inzwischen höchst diszipliniert vorgehe, sonst höre ich nämlich erst spät in der Nacht auf! Was macht das Banjo mit einem, dass man so darauf reagiert? Es ist das Vorzeitliche an dem Instrument, das Archaische, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Und damit meine ich nicht die Technik an dem Instrument, wie es hergestellt ist. Die Bauweise war schon vor 200 Jahren erstaunlich weit entwickelt.  Nein, es ist der Klang, der den Spieler in die Vergangenheit trägt. Und jedes Banjo hat aufgrund seiner Beschaffenheit - Holz, Größe des Kessels, Länge des Halses, Art des Fells, um nur einige Merkmale zu nennen - eine ganz eigene Art, einen auf die Reise zu nehemen. Deshalb suchen Banjo-Spieler auch nicht selten ihr Leben lang nach dem einen 'Twang', der für sie der richtige ist. Aber es gibt noch etwas, das diese Instrumente einzigartig macht. Das sind die Songs, die auf ihnen gespielt werden. Sie wurden zum Teil ausschließlich für das Banjo geschrieben. Es sind häufig Lieder über Elend, Hunger, Tod und Verderben. %Uuml;ber das ausgesprochen entbehrungsreiche Leben in den nord-amerikanischen Apalachen vor 200 bis 300 Jahren eben. Nichts Romantisches, sondern harte Alltagslyrik. Der Blues, lange bevor es den Blues gab. Man muss das mögen. Wer sich aber darauf einlässt, wird mit einer Musik belohnt, die im positiven Sinne nicht von dieser Welt ist. Wie sagt Bob Thornburg, der in Kalifornien Kürbis-Banjos baut, so schön: '300 years behind time and going nowhere.'
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Achim Hodde, Essen, Banjo-Talks, 10 Song-Beispiele von Achim Hodde selbst gespielt und gesungen. All Songs are Traditionals arranged by Achim Hodde, Essen

Song 1: Wild Bill Jones, eine alte Mörderballade, gespielt von Achim Hodde auf einem Fairbanks-Imperial-Electic-Banjo von 1904, es hat die nötige Härter für dieses Lied
Song 2: Knoxville Girl. Ein Jüngling tötet sein Mädchen - vermutlich ist Standesdünkel der Grung Gespielt von Achim Hodde auf einenm Pollmann-Mandolinenebanjo von 1890. Es hat beinah den lieblichen Klang einer Dulcimer
Song 3: Little old Log Cabin in the Lane. Ein alter Mann bettet sich zur letzten Ruhe und lässt die Engel über seine Reise ins Jenseits wachen. Gespielt von Achim Hodde. Ein ideales Stück fürs Zwei-Finger-Picking auf dem 11,5 Zoll_pietsch-Banjo
Song 4: Deep blue sea. Ein alter Negro-song über den Tod in den Fluten. Achim Hodde spielt es auf einem Haynes-Lewis-Banjo von 1893 mit abgeflachten Bünden, sonst aber meist auf einem Sear & Roebuck-Katalog-Banjo.
Song 5: He's coming to us dead. Ein Stück aus dem Sezessionskrieg der USA. Intoniert von Achim Hodde auf einer Gibson A1-Mandoline von 1918. Das Lied war fester Bestandteil des Repertoires der Dry Branch Fire Squad, eine der besten Live Bluegrass-Gruppen ever.
Song 6:Wayfaring Stranger. Ein Mann, der sich in seinem eigenen Land und Leben fremd fühlt, auf dem Weg ins gelobte Land. Nur ein Bacon FF Professional Banjo von 1910 kann die Melancholie des Liedes klanglich so gut vermitteln. Interpret: Achim Hodde!
Song 7: In the Pines. Die Liebe zwischen dem schwarzen Mädchen und dem weißen mann kann nicht gutgehen. Dargeboten von Achim Hodde auf einem sehr alten Grain Measure-Banjo ca. 1850 und von Bob Thornburg aus Kalifornien mit einem neuen Hals versehen.
Song 8: New river Train. Die Eisenbahn macht es möglich, der untreuen Geliebten noch schneller zu entfliehen. Das Gourd(Kürbis)-Banjo von Bob Thornburg ist dafür definitiv der geeignete Begleiter. Interpret: Achim Hodde.
Song 9: What are we doing in Heaven today. Ein Gospel über die Leiden auf Erden. Und über die Frage, was eigentlich da oben passiert. Die Tenor-Gitarre der Bacon-Banjo-Company ca. 1925 schafft hierfür die richtige Atmosphäre. Injterpret: Achim Hodde.
Song 10: Green Icy Mountain. Teisen Anfang des 19. Jahrhunderts . vor allem in den vereisten Bergregionen - war mindestens gefährlich, häufig aber auch tödlich. Gespielt von Achim Hodde auf einem Dobsen Lady Banjo aus dem Jahre 1890.

All Songs  are Traditionals arranged by Achim Hodde.

Produced by Guido Wiegmann

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